

Keine 100 Meter vom Aldermaat entfernt feierte Sonntagnachmittag der Veedelsverein im Brauhaus Sion ihre einzige Sitzung in dieser Session. Bis auf den letzten Platz war der Saal gefüllt und man freute sich auf ein abwechslungsreiches Programm. Aber bereits zu Beginn begann man mit einer Verspätung.
Sie gehört zum Karneval wie die Litewka oder die Uniform, die Kopfbedeckung oder Krätzchen. Jeder Verein hat sein eigenes Krätzchen und trägt dies voller Stolz und kaum einer aus dem Publikum achtet genau darauf. Auch das Festkomitee Kölner Karneval hat seine eigenen Kopfbedeckungen. Aber was war das heute Nachmittag bei FK Präsident Christoph Kuckelkorn?
Mit ihrem brandneuen Sessionstitel „Annalena“ tourt die Domstadtbande derzeit durch die Säle Köln’s und Umgebung. Mit Annalena meldet sich die Band eindrucksvoll zurück und begeistert bei jedem Auftritt. Aber hinter der Bühne, im Tourbus, gibt es derzeit heftige Diskussionen. Auslöser dafür ist Rob Reden, seit 2 Jahren Frontsänger der Band.
Der zweite Samstag im Januar für viele Jecken ein fester Termin in Poll. Denn dann findet im „Gürzenich“ von Poll die Wagenübergabe der Fahrzeuge des Autohauses Laukat an die Karnevalisten statt. Bei freiem Eintritt, Kölsch und Mettbrötchen zu zivilen Preisen wird den Besuchern ein kölsches Programm geboten.
In diesem Jahr waren unter anderem die Domstürmer, Flöckchen, Domstadtbande und de Nüggele dabei. Wahrscheinlich war es aber ein Abschied, denn wie uns mitgeteilt wurde, muss das Gelände auf dem die Wagenhalle des Autohauses steht und die Stadt Köln Eigentümer ist, geräumt werden.
Boore, Frau Kühne, Räuber, Kasalla, 5 Jraad, Paveier, Klüngelköpp, Cat Ballou, Bläck Fööss, Brings, Domstürmer, sie alle sorgten dafür das in der „Hölle von Stammheim“ knapp 3500 „Wiever“ 2 Tage lang feiern konnten. Seit vielen Jahren schon ist die Zeltsitzung der KG Fürstenberg in Stammheim dafür bekannt und wird von den Gästen und Künstlern dafür geliebt, dass in Köln-Stammheim das Zelt bebt.
Diese Nachricht stimmt viele traditionelle Karnevalisten traurig. Die 3 Colonias mit Frank Morawa, Marcus Schmitter und Fred Isenberg hören Aschermittwoch (17. Februar)2021 auf. Und damit stirbt eine weitere Parodisten Gruppe auf den Bühnen Köln’s. „Man soll aufhören wenn es am schönsten ist“, so Frank Morawa und „zur Zeit macht es noch viel Spaß, aber die Zeiten haben sich geändert.“
Es war die 2. Show von Santa Colonia nach der Premiere in Schmidt und von Nervosität war bei den Künstlern und Redner nichts zu spüren. Zum einem liegt es daran, das auf der Bühne nur Profis stehen und zum anderen liegt es daran das alle viel Spass an der Show haben und si9ch somit selber keinen Druck machen. Dem Stress der Vorweihnachtszeit entfliehen und einmal abschalten.
Dies ist gestern bei der St. Sebastianus Kunibertus Schützenbruderschaft in Heimerzheim gelungen. Das dies gelang lag vor allem an der ausgewählten Künstler und Redner an diesem Abend. Von besinnlich, festlich bis hin zu Gänsehaut Momenten war alles dabei.
Kölsche Musik und Klassik, passt das zusammen? Ja das passt vor allem wenn Norbert Conrads singt. Seit 5 Jahren kennt man jetzt den ausgebildeten Musiker und gelernten Schreiner auch in der Kölner Szene. Nachdem sich seine CD "Minge Engel" tausend-fach verkauft hat, veröffentlicht Norbert Conrads mit "Dat Alles" seine zweite CD mit einem rein kölschen Repertoire.
Es gibt wohl kaum einen Sänger der solch eine Aura ausstrahlt. Wenn er eine Bühne betritt ist es fast so man taucht ein in eine andere musikalische Welt. Auf insgesamt 7 Titel präsentiert der Sänger wieder klassische Versionen kölscher Klassiker und eigene Lieder. Produziert wurden sämtliche Songs vom Berliner Arrangeur und Produzenten Nico Gaik, der auch die Vertonung von Conrads´eigenen Texten übernahm.
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