

15 Jahre war er als Frontsänger mit der Band Altreucher unterwegs. Bis zum März 2018, danach war Schluss. Irgendwie scheint ihm aber die Karnevalistische Bühne gefehlt zu haben, denn jetzt kündigt der ehemalige Frontmann Volker Dahmen überraschend eine Solo Karriere an.
„Ich hatte mal wieder Bock auf etwas Karneval“, erklärt uns Dahmen. Gestern postete er bei Facebook, das er ab sofort für die kommende Session als Solokünstler zu buchen sei. „Nein, das wird kein Dauerzustand werden, ich will einfach mal wieder etwas Karnevalsluft spüren, wie es sich nach fast 2 Jahren so anfühlt“.
Es ist fast ein Jahr her, da stand Manuel Sauer, Frontmann von ELDORADO in der Lanxess Arena und hatten vor Nervosität ein trockenen Mund. Dieses Gefühl hatte Manuel auch vorgestern Abend. „Ich bin richtig nervös und habe wie damals wieder einen trockenen Mund“. Auf einer Nervositäts-Skala von 1-10 war er auf Stufe 13. Denn es gab eine Premiere für die Band. Ihr erstes Album.
Hätte man die Band vor eineinhalb Jahren gefragt was sie im Herbst 2019 machen, hätte wohl keiner gesagt das sie ihr erstes Album präsentieren. Einer der ersten Auftritte der noch jungen Band war beim 15-jährigen Jubiläum der Funky Marys. Seit dem ist sehr viel passiert.
Der Sommer neigt sich dem Ende, der Herbst zieht ein und damit auch die karnevalistische Zeit. Redner, Zwiegespräche, Tanzgruppen, Bands sie alle arbeiten auf den Herbst hin. Passen die Songs, sitzen die Tänze, wie gut kommt die Rede an. Es herrscht bei vielen Nervosität und Angespanntheit. Die Zeit der Vorstelltage beginnt. Den Anfang machte am vergangenen Wochenende der Karnevalsverband Rhein-Erft 1957 e.V. in Pulheim. Hier zeigten insgesamt 17 Künstler und Tanzgruppen wie ihr kommendes Programm aussehen könnte.
Eins vorweg: Viele Künstler präsentierten sich schon in guter Form, bei anderen ist noch Luft nach oben. Diese Luft nach oben gilt auch ausnahmsweise für die Saal Kapelle Kölsch Ton die wohl noch nicht in den Fastelovends Modus umgeschaltet hatte. So wenig wie an diesem Abend „getuscht“ wurde, gab es wohl selten. Vielleicht lag es daran das der Kapellmeister die Rede noch nicht kannte oder weil er sich intensiv mit seinem Musikerkollegen unterhielt und von den Redner aufgefordert wurde, mal einen Tusch zu spielen.
Man konnte Ihnen die Freude förmlich am vergangenen Wochenende ansehen, einige Bandmitglieder waren schon nervös, denn die Band Pläsier präsentierte ihre erste EP. Vor rund 140 Gästen sollte die CD mit einem Livekonzert vorgestellt werden. Das Piranha war bis auf den letzten Platz gefüllt und man war gespannt.
Seit April arbeitet die Band an dem Werk. Es mussten Texte geschrieben, geprobt, das Layout entworfen und all die vielen weiteren Dinge die an so einer Produktiuon hängen. Und auch die schon älteren veröffentlichten Titel wurden nochmals bearbeitet. Sei es beim Gesang oder an einzelnen Gitarren, es gab genug zu tun für die Band um Sabi Offergeld, aber es hat sich gelohnt, denn Jürgen Hoppe von Spektacolonia wurde auf die Band aufmerksam und unter seinem Label ist die CD mich jetzt veröffentlicht worden.
In Köln ist der Mann bekannt wie ein bunter Hund und das obwohl man ihn kaum sieht. Er arbeitet hinter den Bühnen, in Bussen und Foyers und kümmert sich um Tänzerinnen, Tänzer, Musiker, Roadies, Redner. Die Rede ist von Wilfried Wiltscheck, DEM Physio im Kölner Karneval. Vor 57 Jahren in Düren geboren und seit 35 Jahren Physiotherapeut.
1993 kam der „Anti-Karnevalist“ wie er sich selber bezeichnete zum Karneval über seine Frau die damals als Marie der Nippeser Bürgerwehr durch die Säle zog. Er verliebte sich in sie und heiratete sie. Seit dem lebt und liebt er den Karneval. Bis 2002 war er bei den "Hellige Knäächte un Mägde" selber aktiv "Hellige Knäächte un Mägde", und kennt die Nöte der Tänzer/innen. Keine Session ist ihm zu stressig, kein Anruf ihm zu lästig. Er ist da wenn man ihn braucht. Tagsüber steht er in der Praxis und abends und nachts ist er in Köln unterwegs und behandelt alle Karnevalisten mit ihren Blessuren und Verrenkungen.
Jetz soll der „Heilhänder“ nach Berlin.
Die "Welthits op Kölsch" finden bereits zum 9. Mal statt. Aus einer fixen Idee wurde in den letzten Jahren ein Selbstläufer. Stefan Knittler nimmt sich Welthits unter anderem von Joe Cocker, Foreigner oder Beyonce vor gibt ihnen einen kölschen Text und präsentiert dies mit Gästen auf der Bühne. Auch am 23.09.2019 wird es wieder im Gloria Theater mit seiner 12köpfigen Band hoch hergehen.
Als Gäste wird Stefan Knittler diesmal neben Basti Campmann & Flo Peil (Kasalla), Frank Reudenbach (Klüngelköpp), Tina&Elli (GOODgirls), auch Roman Lob (Stadtrand), Henning Krautmacher(Höhner), JP Weber, Peggy Sugarhill (Rockemarieche) und Sabrina Palm an der Geige begrüßen. Das Highlight wird wohl ein Soundtrack aus dem Film „König der Löwen“ sein.
Support bei Kasallas Deutschland-Tournee, Einzug ins Finale beim Kölsche Musik Bänd Kontest, Produktion der ersten Single samt Video und der Gewinn bei Loss mer singe, sind nur einige Highlights bei einer Band die sich im Oktober 2015 gegründet hat. Es geht um Fabian Kronbach. Früh entdeckte er seine Leidenschaft für die Musik. Das die Lieder Kölsch wurde stand für ihn zu Beginn fest und er musste nicht lange darüber nachdenken.
Vor gut 3 Monaten wusste man noch nicht was passieren wird. 4 Mann trafen sich auf ein Kölsch und es wurde überlegt. Was dabei herauskam konnte man Anfang August hören und sehen. Denn Chanterella präsentierten ihren ersten Song inclusive Video.
Aber wer sind Chanterella und woher kommt der Name?
CHANTERELLA sind: Yannick – Gesang, Manu - Gitarre, (Gesang), Mario - Bass, (Gesang) und Max - Drums
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