Keine 100 Meter  vom Aldermaat entfernt feierte Sonntagnachmittag der Veedelsverein im Brauhaus Sion ihre einzige Sitzung in dieser Session. Bis auf den letzten Platz war der Saal gefüllt und man freute sich auf ein abwechslungsreiches Programm. Aber bereits zu Beginn begann man mit einer Verspätung.

Neben dem Kinder Dreigestirn sollten auch die „großen“ zu Beginn auftreten. Da sie aber auf dem Rhein mit den Düsseldorfern ein Treffen hatten und das Schiff später als ausgemacht anlegte kam es zum Verzug. Das war aber auch nicht schlecht, denn so konnte das kleine Dreigestirn den Auftritt alleine absolvieren und wurden richtig gefeiert. Als dann aber Rene Sion, Präsident des Vereins, die großen ankündigte, hatte man ein wenig Angst um die Bühnenkonstruktion. Nachdem aber Bauer Fran Breuer einen Sprungtest machte begeisterte das Dreigestirn mit seiner frischen und lockeren Art die fast 350 Gäste.

Auch beim weiteren Programm war für jeden etwas dabei. Kölsche Tön zum mitsingen und mitschunkeln gab es mit Philipp Oebel. Für Fritz Schopps als Et Rumpelstilzche gab es nach seinem Vortrag stehende Ovationen, er traf mit seiner Rede, den Nerv des Pubilkums.

 

Das Parodie bei den Junge un Mädche vum Aldermaat noch etwas zählt konnte man an den Blömcher und Kalauer feststellen. Auch wenn Gotti Kalenberg alleine auftreten musste, weil mittags sein Keyboarder absagen musste überzeugt er mit den besten Titeln der letzten 20 Jahre der Kalauer. Und auch Kölschraum konnten bei der Sitzung mit ihrem diesjährigen Programm überzeugen und bekamen viel Applaus. Als weitere Programmpunkte konnte Literatin Uschi Hakendahl noch die Blömcher, die jungen Trompeter, die Kindertanzgruppe Pänz vum Rhing, die Boore und die Räuber noch verpflichten

 

Wer sich die Sitzung gerne anschauen möchte wird aber leider enttäuscht. „Wir sind bereits jetzt für das kommende Jahr ausverkauft“, freut sich Pressesprecher Jens Ahmann.