Geboren, wie er selber sagt in Köln Süd-Süd, begann Jörg Weber bereits mit 5 Jahren Gitarre zu spielen. Im Laufe der weiteren Jahre spezialisierte er sich auf den Jazz und Blues und kommt so auf mehr als 120 Produktionen und probiert sich immer wieder neu zu erfinden. Seit knapp 20 Jahren kennt man ihn auch in der kölschen Musikszene. Ob als Produzent, Komponist, Dozent, Live Musiker (als festes Mitglied oder Gastmusiker) oder Solist, man merkt ihm seine Liebe zur Kölschen Musik an.

Mittlerweile ist der Mann mit Flitsch (die er im Übrigen von Hans Süper erhalten hat) nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Und auch heute probiert er immer was Neues aus. Neben seinen zahlreichen Projekten mit anderen tritt er mittlerweile erfolgreich als Solist im kölschen auf. Eine Mischung zwischen Krätzchensänger und Redner. Und dabei ist es ihm egal ob er in einer Kirche oder Open Air auftritt, er schafft es immer sein Publikum in den Bann zu ziehen.

Seit September 2018 gibt es von der „Flitsch“ das neueste Album „Dat weißte nur, wann Do dran rüchs“. Im Juli diesen Jahres unterschrieb er bei Pavement Records und gehört damit zur Familie der Paveier mit denen er gut befreundet ist und als einer der besten Livebands bezeichnet.

Auf dem Album sind insgesamt 18 Titel, darunter „Der letzte Wage es immer ne Kombi“ oder „Irjendeiner fingk et schön“. Liebeslieder, Krätzchen oder auch gesellschaftskritisches, auch hier lässt er sich in keine bestimmte Schublade stecken.

Ein Multitalent das seinen Weg letztendlich nach vielen harten Jahren gefunden hat, aber trotzdem muss man immer damit rechnen das er auch mal vom Weg abkommt und wieder was neues ausprobiert. Aber wie singt er selber mit einem Augenzwinkern: „Irjendeiner fingk et schön“