Im Oktober wären es 20 Jahre geworden das das Parodisten-Trio die Bühne und die Bretter Kölns erblickten. Beim damaligen Vorstellabend bekamen sie vom Fachpublikum stehende Ovationen für ihren Vortrag. Aber auch noch 2 Jahre später als Gottfried Kalenberg, Mathias Kalenberg und Karel Jacobs im Sentöpfchen ein Gastspiel gaben, sagte man ihnen eine steile Karriere voraus. Das lag wahrscheinlich auch daran, das der unvergessene Manfred Wolff die Fäden im Hintergrund zog. Nach über einem Jahrzehnt ebbte der Erfolg langsam ab und es lag nicht an den Parodien und Titeln selber, denn das Publikum war im Umbruch.

Trotz ihrer erfolgreichen Titel wie "Mariellche", "Su lang der Dom noch steht" und ihren Parodien mit Julio Iglesias, Joe Cocker, Howard Carpendale um nur einige zu nennen, wurde es in den letzten Jahren immer ruhiger um die Parodisten. Vielleicht lag es auch an den personellen Veränderungen die es im Laufe der Zeit gab, genau kann man es heute nicht mehr sagen.

Und so entschied Gottfried Kalenberg bereits im letzten Jahr, die Kalauer nach der Session 2019/2020 aufzulösen. Aber auf Gotti braucht man nicht verzichten.

Am vergangenen Wochenende gab er in Oberstaufen sein Debut als Schlager-Gotti. Mit 70er-Jahren Hemden und blonder Perücke, macht er das was er schon seit fast 20 Jahren macht, Parodien gepaart mit deutschem Schlager. Der Schlager boomt ja schon seit Jahren und ich singe gerne Schlager, schließlich war ich vor der Zeit der Kalauer als Musiker unterwegs.

Neben der Musik, die er Hauptberuflich betreibt, ist Kalenberg noch im organisatorischen Segment aktiv.

Die Kaluer Gottfried Kalenberg, Reiner Höfer und Uli Teichmann 2007

Ab sofort ist er Organisator in Oberstaufen, wo sich nach Karneval, Redner, Musiker und Bands treffen um die 5. Jahreszeit ausklingen zu lassen und Mitorganisator beim bunten Abend im Sahrtahl, welches 2020 Ende Oktober stattfindet