Zum zweiten Mal hat sich die Bürgergesellschaft von 1863 und die KG Die Isenburger zusammengetan und die Kostümsitzung im Dorint an der Messe veranstaltet. Wenn man als kleine Gesellschaft die Kosten für eine Veranstaltung nicht mehr alleine stellen kann, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man lässt es sein oder man tut sich mit einer anderen Gesellschaft zusammen. So haben es die beiden 2018 erstmals gemacht und weil das zwischen den Gesellschaften so gut klappte hat man dies auch 2019 gemacht.

Ein ausverkaufter Saal gab den Präsidenten Werner Friedmann (Isenburger) und Michael Melles (Bürgergesellschaft) Recht.

Ausverkauft bis auf den letzten Platz und man hätte locker noch mehr Karten verkaufen können. So präsentierten die Gesellschaften als Opening mit der Damengarde Coeln 2014 ab 16 Uhr ein Programm welches keine Wünsche der Gäste offen ließ. Und gleich zu Beginn begann man mit einem Redner der dieses Jahr den Nagel auf den Kopf trifft, denn unter dem Motto „Uns Sproch es Heimat“ hält er uns gekonnt und in Reimform den Spiegel vor was die kölsche Sprache für eine Bedeutung hat. Für seinen Vortrag erhielt er Zugabe Rufe und stehende Ovationen.

Selbst Willi und Ernst nehmen im Anschluss das Thema auf, denn ihre Heimat ist Koblenz und auch da wird Dialekt gesprochen. Wenn ein ganzer Saal aufsteht und lauthals mitsingt, dann sind die Bläck Fööss auf der Bühne und auch sie kommen nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Sitzungsleiter Mario Anastasi hatte von Beginn an das Publikum im Griff und für jeden Künstler auch immer persönliches Worte auf Lager. Ein großes „Hallo“ gab es auch beim Einzug und Auftritts des Dreigestirns die auch noch 2 Schecks von jeweils 222,22€ für ihr Projekt „Kölsche Fründe“ mitnehmen durfte. Den Abschluss bestritten Wicky Junggeburth, Willibert Pauels und die Paveier.