[GS] - Der 66ter Geburtstag von Stammtisch Köln Karnevalisten fand in den Kulissen einer kölschen Wirtschaft statt. Anwesende Gäste (Künstler) bevölkerten die Tische. Als Wirt hätte auch Mählwurms Pitter agieren können. Aber das Duo Willi& Ernst hatte die Aufgabe übernommen und führte amüsant und gekonnt durch das aufwendige Programm.
Die Mini Tanzgruppen von den Höppemötzjer, den Rheinmatrosen die zur Live Musik tanzten und die Cheerleader eröffneten diese Jubiläumsveranstaltung. Erfrischend den Minis zuzuschauen.
Zu Wort kamen alle die schon lange mit dem Stammtisch verbunden sind. Die Redner Jupp Mendt, Peter Raddatz, Peter Kolb, Ne Hausmann und Engel Hedwig. De Huusmeister vum Bundesdaach politisch auf dem neuesten Stand und Dä Tuppes vum Land bekamen für ihre Laudatio und Rede stehende Ovationen. Das Duo Knubbelefutz un Schmalbedaach ein Vortrag zum mitdenken und zuhören.
In einer kurzen Rede gedachte Manfred Schweinheim der Verstorbenen der vergangener Jahre. Musikalische leise und laute Töne hinterließen unterschiedliche Reaktionen. Mit ihren neuen Liedern gratulierten der Jüngste Stefan Dahm , Marita Köllner geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft und Many Lohmer.Die Domstädter wie immer sehr professionell luden den Saal zur Pause.
Die Neppeeser mit Bruno Praß demonstrierten den alten musikalischen Kölschen Karneval den auch die Kölschfraktion darbot. Etwas ganz besonderes hatte sich Kuhl un de Gäng einfallen lassen. Ein a capella Gesang der fünf Mitglieder mit dem Lied: Die schönste Mädche. Ein absoluter Hörgenuss die Stimme von Norbert Conrads. Ein Medley alter kölscher Melodien und eine Premiere mit dem Lied „ Fasteleer“.
Die Übergänge von Willi&Ernst lockerte das straffe Programm sehr schön auf.
Die Band Altreucher, 5 Jraad und Kölschraum gratulierten ebenso musikalisch.
Hannes Blum mit dem Lied Ich ben vun Kölle am rhing zo Huus umrahmt von den Tanz Corps der Kammerkätzchen und Kammerdiener Kölsch Hänneschen und de höppemötzjer, machte den musikalischen Abschluss mit allen Mitwirkenden auf der Bühne.
Fazit: Ein wenig mehr Deko(Girlanden etc.) in dem etwas dunklen Bühnenbild wäre nicht schlecht gewesen. Das neue Format kam beim Publikum gut an.
© Fotos:Rainer Gries