Sonnenschein, Kölsch, Frikadellen und Kuchen das war das was die Rather am Sonntagmittag auf dem Platz vor dem Bürgerzentrum erwartete. Der Stammtisch „Kulturkränzje“ hatte für diesen Tag 3 Fahrten mit den Bimmelbahnen durch Rath/Heumar organisiert. Die Kartennachfrage war so groß das die 240 Tickets innerhalb von 15 Minuten ausverkauft waren. Im Stundentakt ging es dann jeweils mit 2 Zügen durch den schönen Ort. Und es waren nicht einfache Fahrten, denn sie wurden moderiert und man erfuhr einiges über die Geschichte von Rath/Heumar.

So zum Beispiel das das jetzige „Geheimrath“ unter Denkmalschutz steht und früher eine Autovermietung und Fahrschule beheimatete. Oder das die Trieurfabrik Mayer (Herstellung von Sieben für Saatreinigungsmachinen) der größte Arbeitgeber in Rath/Heumar war. Über eine kurze Rundfahrt in das Gut Maarhausen ging es dann, was eigentlich selten ist, auf das riesige Gelände des Gestüt Röttgen.

 

 „Das war schon was Besonderes für uns“, so Florian von Stein, „auch wenn wir mittlerweile einen guten Kontakt zum Gestüt haben, ist es keine Selbstverständlichkeit, das wir dort über das Gelände fahren dürfen.“

Man erfuhr weiter was es mit dem alten Bahnhof „Porz-Heumar“ auf sich hatte und das der Hof des „Durchäuserhofes“ früher Haupthof der Benediktinerabtei aus Deutz war.Nach weiteren Stationen am Haus Moest, Jägerhof und dem Hofgut Haus Rath ging es dann zum Ausgangspunkt zurück und es wurde im Anschluss bei Kölsch und Kuchen über die Fahrt gesprochen.

Da es bereits im Vorfeld so viele Anfragen für die Fahrt gab plant man im Frühjahr eine weitere Fahrt, so Bömmel Lückerath und Archivar Wilhelm Blaszkiewicz ergänzte das man im plant die Fahrt in die „Göttersiedlung“ auszuweiten. Eine beachtliche Leistung die das Kulturkränzje auf die Beine gestellt hat, wenn man bedenkt, das dies alles in der Freizeit geplant und organisiert wird.

„Geld verdienen wollen wir damit nicht,“ so Florian von Stein,“ wir wollen den Rathern zeigen was es früher hier alles gab, allerdings suchen wir für organisatorische Aufgaben noch weitere Helfer die uns tatkräftig unterstützen die Geschichte des Veedels aufzuarbeiten und nachvollziehbar zu machen. Aber auch helfende Hände bei Planungen und Vorbereitungen sind gerne gesehen.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.kulturkraenzje.de/