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Bereits im Jahr 2008 sang Marc Metzger den Titel „Muss et denn immer so laut sein!?“ und stellte fest, dass die Musik auf den Kölner Bühnen in den letzten Jahren im lauter wurde. Wo bleiben da die alten Krätzjen, die es in den frühen 40er und 50er Jahren gab? Sind sie vollends verloren gegangen, wollen die Leute so etwas nicht mehr hören oder ist dies der Trend der heutigen Zeit? Um diesem Trend entgegenzuwirken gibt es am 06. Juni 2016 Dat Krätzjer Fest im Hänneschen Theater.

Alt bekannte Krätzjer von Karl Berbuer, August Batzem oder Horst Muys werden genauso zum Repertoire gehören, wie eigene Stücke. Den Spiegel vor Augen halten, das ist es was Krätzjen ausmachen, Alltagsgeschichten und Anekdoten und das alles mit Jittarr, Schrumm un Flitsch ohne großes Schnickschnack. Initiator Richard Hunsdorf und Vringsbröck Records werden diesen Abend veranstalten und sie haben sich hochkarätige Gäste dazu eingeladen. Neben der Formation „Ahl Kamelle – neu jelötsch“ werden noch das JP Weber Trio, Stefan Knittler und Richard Hunsdorf mit Gabriele Golsch mit ihren Titeln dafür sorgen, den Menschen aus dem hektischen Alltag zu entführen und einen abwechslungsreichen Abend mit handgemachter Kölscher Musik zu veranstalten.

Karten gibt es ab sofort zum Preis von 15,-€ bei allen bekannten Vorverkaufsstellen