Drucken

Gestern Abend wollten über 100 Menschen im Haus Demmer Micky Brühl’s Landmusik hören. Bereits 3 Stunden vorher waren die ersten Gäste da und sichersten sich ihre Plätze. „Ich liebe ja nicht nur durch meine Reisen nach Amerika, die besonderen Art der Musik“. Durch seine Titel „Joode Fründe“ und „All  min  Ex Schöss sinn us Neppes“ und die Resonanz des Publikums auf diese Titel, wurde er in seinem Vorhaben bestärkt noch mehr solcher Titel ins kölsche zu übersetzen. Mit seinem Keyboarder der MBB Christoph Wüllner gab es im Sommer einige Konzerte und die Resonanz war so gewaltig, dass weitere öffentliche Kneipentermine festgemacht wurden. In der nächsten Woche steht dann der vorerst letzte Auftritt als „Landmusiker“ an.

„Aber keine Sorge, im nächsten Jahr geht es weiter“, so Micky, jetzt spielen wir noch einmal Landmusik und dann ist erst mal Fastelovend. Im nächsten Jahr, nach der Session geht es dann weiter. Außerdem wird dann auch das gewünschte Album erscheinen. Derzeit plane ich noch welche Titel veröffentlicht werden und arbeite noch an weiteren Freigaben.

Gestern hatte er als Gast die Country Sängerin Jolina Carl als Unterstützung. Die beiden hatten sich erst im August kennengelernt. Die Chemie passte sofort verriet Carl.

Neben ihrem eigenen Song, sang sie den Klassiker von Leonhard Cohen „Halleluja“ und mit Micky sang sie den Titel „Island in the Stream“ von den Bee Gees für Kenny Rogers und Dolly Parton geschrieben. Allerdings auf Kölsch, dort heißt das Lied „Ob ner Insel in“.

Über 25 Titel hatte Micky Brühl im Gepäck. Einige kennt man von den Paveiern und den Bläck Fööss, zum Beispiel „Im Himmel jitt et kein Kamelle“ oder „Hätt ich doch Jeld“. Aber Brühl hat auch an die großen der Countryszene herangetraut. So gibt es kölsche Versionen von Alabama, Garth Brooks, Andrew Lloyd Webber, Albert Hammond, Josh Turner, Don Williams oder auch George Strait.

Micky Brühl und seinem Keyboarder Christoph Wüllner merkte man förmlich an, dass sie richtig Spaß hatten gestern im Haus Demmer. Wüllner: “Wenn ich etwas mache dann aus voller Überzeugung und hier ist es für mich ein Heimspiel, da ich in der Nähe wohne.

Nach gut 2 ½ Stunden war dann der Abend, der mit Country begann und mit Karneval, logischerweise, endete, vorbei.